Freitag, 24. Juli 2015

Brisbane

Brisbane ist nach Cairns die erste große Stadt die seit ,,langem“ wieder bereise.
Da dort gerade eine Kaltfront drüber gezogen ist, ist auch das Wetter nicht so Bombe.
Bei meiner Ankunft hat es in Strömen geregnet, aber wenigstens ist es ca 25 Grad warm.
Mit einer ¾ Stunde Verspätung hat mich dann auch mein Couchsurfing Host abgeholt.
Er schien ganz nett und wir sind dann zu seiner Wohnung.
Da er nicht viel Zeit hatte, bevor er wieder zur Arbeit musste, hat er mir nur schnell den Brisbane River gezeigt und etwas über diesen erzählt ( z.B. das es dort Haie gibt, obwohl es Süßwasser ist) und das es eine kostenlose Fähre in die Innenstadt gibt.
Dort hat er mich dann auch abgesetzt und ich bin dann drei Stunden lang durch die Stadt getigert.
Abends haben wir dann zusammen gegessen und er hatte Alkohol gekauft.
Das ganze artete dann auch ein bisschen aus ;).
Am nächsten Tag hat er sich dann persönlich ziemlich verändert. Ständig hat er versucht mich anzugraben, bis es so unangenehm für mich wurde, dass ich meine Sachen gepackt habe und in ein Hostel bin.
Den restlichen Tag hab ich dann meinen Kater im Botanischen Garten auskuriert, der ein paar gigantische indische Feigenbäume beherbergt. Die Sonne kommt nämlich langsam raus.
Heute hatte ich dann einen faulen Tag und war fast nur im Hostel. Gerade auch weil ich nicht weiß, was ich machen soll. Brisbane ist nunmal nicht sooo interessant. Morgen werde ich dann mal nach West End auf den Samstagsmarkt und evtl nochmal in den Botanischen Garten und Sonntag geht’s dann nach Byron Bay :D.
Brisbane an Tag 1

Koalahaus

eine der Brücken bei Nacht

Brisbane Tag 2

City Hopper ( die kostenlose Fähre)

Brisbane bei Nacht

Town Hall


ehemalige Polizeistation

Anzac Square

Central Station


Botanisher Garten

indische Feige

Cathedrale Square

Montag, 20. Juli 2015

Noosa an der Sunshine Coast

Seit vorgestern bin ich in Noosa, welches an der Sunshine Coast zwischen Rainbow Beach und Brisbane liegt.
Das Wetter hier ist sehr wechselhaft, ich würde sogar sagen, dass es seine Wechseljahre hat.
Als ich ankam hat es in Strömen geregnet und gestern hat es im 5 Minuten Takt geregnet, dann kam die Sonne raus und dann wieder Regen.
Trotzdem habe ich mich dazu entschieden den Coastal Walk durch den National Park zu machen.
Da ich von der anderen Seite angefangen habe, sind mir am Anfang etliche Menschen entgegen gelaufen bzw mit mir gelaufen, doch ab Dolphine Point war ich dann nahezu allein.
Die Küste in Noosa unterscheidet sich nicht viel von der in Sydney, weshlab der Walk nicht wirklich interessant war, aber ich hatte wenigstens Bewegung und schöne frische Luft.
Unterweg hab ich noch einen Koala gesehen, natürlich wieder schlafend und dann kurz nach Hell's Point habe ich etwas im Gebüsch rascheln gehört.
Bin auch zurück gegangen, allerdings in der Annahme, dass ich eh nichts sehen werde und schau da: eine Minischlange :).
Sie war ungefähr 15cm lang und olivegrüb, nur um die Augen hatte sie schwarze Markierungen.
Danach gings weiter Richtung Sunshine Beach und dann sollte es eigentlich durch den Ort zurück zum Hostel.

Noosa vom Noosa Hill aus

und nochmal vergrößert

Littel Cove

Little Cove

Tea Tree Bay

wäre Lunch geworden, is aber leider im National Park

Granite Bay

Dolphine Bay

Alexandria Bay

Schlange!!!!

Alexandria Bay kurz vor dem Regen

und nach dem Regen

Hell's Gate

Als ich aber ankam, habe ich mich umentschieden und bin einen Verbindungstrack zur Wanderroute 5, von der man aus fast direkt zum Hostel gelangt.
Auf dieser Route fühlt man sich wie in einem Vogelkäpfig.
Überall ist Gezwitscher zu hören, aber man sieht kaum einen Vogel. Es war sehr idyllisch.

irgendwo auf dem Verbindungstrack


noch 1,1km bis zum Hostel

Abends sollte es dann einen Käse und Weinabend geben, vom Hostel aus geleitet, aber da ich endlich mal wieder mit Franziska skypen konnte, habe ich es ausfallen lassen und werde sowas in Deutschland nachholen :).
Heute bin ich dann nach Hastings Street, der Einkaufsmeile in Noosa.
Von da aus gelangt man entlang der Noosa Woods zu einem Lookout am Strand.
Auf der Hintour bin ich noch mit dem Shuttle Bus bis Noosa Junction, auf der Rücktour musste ich dann allerdings die 2 km laufen, da ich sonst 1,5h auf den nächsten Bus hätte warten müssen.
Heute Nachmittag habe ich mich an der halben 2er Route und der ganzen 3er Route durch den National Park versucht, allerdings bin ich erst um 16:30 losgegangen.
Tja das war etwas spät, denn noch während ich die 3er Route entlang gelaufen bin, wurde es dunkler und dunkler.
Als ich diese dann beendet hatte fing es in strömen an zu regnen, aber die Wolken haben sich dadurch etwas gelichtet und man konnte etwas Sonnenunterganglicht sehen.
Obwohl es noch geregnet hat, habe ich mich weiter auf den Weg nach ,,Hause" gemacht.
Dieser ging dann weiter der zweier Route entlang und dann über einen Verbindungstrack zur Route 5.
Da es aber immer dunkler wurde, habe ich einen anderen Verbindungstrack als auf dem Hinweg genommen.
Dieser sollte nur ca 900m lang sein und mich direkt zur Straße vor dem Hostel führen.
Tja als die letzten 300m anbrachen, hat sich der Weg gegabelt und es war kein Hinweisschild weit und breit.
Dadurch das es mittlerweile auch stockdunkel war, habe ich auch nicht viel gesehen und erstmal die Taschenlampe rausgeholt (Danke Franziska für das Geschenk :)).
Ich hbe mich dann für rechts entschieden, da ich Autos hören und Licht sehen konnte.
Heraus kam ich letztendlich auf der Straße 300m vor dem Hostel, aber wenigstens wusste ich wo ich war :).


Noosa Beach


die Wanderroute

Hoffe euch allen gehts gut und wir sehen uns schon bald wieder :D.
P.S. meine Kamera lebt!!!!!!!! Hurra

Sonntag, 19. Juli 2015

K'gari

Bin am nächsten Tag um 9:40 in Rainbow Beach angekommen und musste nur 10 Meter vom Greyhound Stopp zu meinem Hostel laufen :).
Habe mich für das Dingo's Backpacker Resort entschieden, da es noch mit die beste Bewertung bekommen hat.
Wurden auch gleich von ner Mitarbeiterin empfangen, die uns mitteilte, dass Check in nicht vor 11 Uhr möglich ist. Sie hat uns dann das Free Wifi Passwort gegeben sowie einen Zettel für die Tour am nächsten Tag, nur dass ich bei einer anderen Firma gebucht habe und mich der Zettel somit erstmal verwirrt hat, bis ich darauf kam, dass die ne andere Tour ist. Habe CoolDingo gebucht und die andere Tour heißt nur Dingo.
Habe also bis um 11 Uhr gewartet und dann nach drei Tagen meine erste richtige Dusche genommen.
Im Anschluss wollte ich alles bis Sydney organisieren und dann war auf einmal der Strom weg und kam auch erst um 15 Uhr wieder.
Tja darum habe ich erstmal Mittag gekocht und dann wollte ich ins Netz, aber dann ging das Internet nicht mehr und ich hatte natürlich auch übers Handy kein Empfang.....
Also hab ich mich entschieden den 16 Uhr Sonnenuntergangswalk mitzumachen.
Auf dem sehr hügeligen Weg zum Carlo Sand Blow habe ich dann doch noch jmd getroffen, der anstatt mit Dingo Tour mit CoolDingo fährt und wir haben uns zusammen gefreut, dass wir nich bei den kalten Temperaturen Zelten mussten.
Der Sonnenuntergang war der Hammer, der Himmel war richtig violett. Nicht mal meine Kamera konnte das wirklich einfangen.


Carlo Sand Blow







kontrolliertes Buschfeuer

Dann gings zurück in der Hoffnung, das die Bar frei ist, sodass ich dort Inet nutzen kann, aber nix da, sie war rappel voll.
Also bin ich zurück ins Zimmer und habe nach ner Weile Abendbrot gegessen und mich dann ins Bett gepackt.
Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, um auszuchecken und das Free Pancake Frühstück nicht zu verpassen, dass nur von 7-7:30 morgens ist.
Alles hat super geklappt, sodass ich um 7:45 pünktlich am Abholort für meine Tour war, nur vom Fahrer fehlte jede Spur. Tja er ist ne viertel Stunde zu spät gekommen (Aussie Time).
Seine Regeln für den Tag waren simpel:
  1. angeschnallt bleiben bis der Wagen stoppt
  2. wenn man 5 Min zu spät kommt, muss man 1 Song singen, 10 Min zu spät 2 Songs, mehr als 10 Min zu spät so viele Songs wie möglich

In Eurong hatten wir dann Morning Tea und da ich kein Gluten mehr vertrage, habe ich nen anderen suuuper leckeren Muffin bekommen.
Im Anschluss gings weiter nach Lake McKenzie. Dort wurde uns offenbart, dass wir nen Tour Guide Wechsel haben.
Wir durften aber trotzdem schonmal runter zum See, der einzig aus Regenwasser bestand.
Unser neuer Tour Guide hat uns dann 10 Min später gesagt, dass wir hier Lunch haben und er niemanden trocken vom See kommen sehen will, sonst wird derjenige wieder zurückgeschickt.
Also sind Emma ( aus Bristol) und ich in den See gehüpft und ja es war ein atemberaubendes Erlebnis, denn es war eiskalt!!!!!!!

Lake McKenzie

Wir blieben aber ca 10 Minuten drin und haben Yasin ( auch ein Deutscher) kennen gelernt.
Dann sind wir zurück und haben Lunch gegessen.
Da Yasin scheinbar sehr hungrig war, hat er 5 Portionen verschlungen, weshalb er dann nur noch 5 Plate Guy genannt wurde. Auch haben wir herausgefunden, dass es zwar keine Drop Bears gibt, aber Drop Kookabarus. Denn sie haben einfach die abgegessenen Hühnerkeulen von unseren Tellern gestohlen.
Daraufhin gings weiter nach Wanggoolba Creek, den wir dann bis Central Station und noch weiter entlang gehiket sind. Unterweg haben wir am Lake Basin stopp gemacht, wo wir auch mehrere Funnel Web (Trichternetzspinne) Nester gesehen haben.

funnel web Nest


der Creek




















Central Station

Basin Lake
Am Ende des Walks gabs Afternoon Tea und dann gings nach Kingfisher Bay zum Sonnenuntergang und zu unserer Unterkunft für die Nacht.




Am nächten Tag sind wir hauptsächlich den 75 mile beach entlang gefahren.
Unseren 1. Stopp hatten wir am maheno Ship Wreck. Das ist ein Schiffswrack, welches dort seit ca 75 Jahren liegt, nachdem es als Krankenschiff im 1. Weltkrieg gedient hat und dann von den Japanern aufgekauft, aber in nem Sturm verloren gegangen ist.

Maheno

Dann gings weiter und wir haben Mitten auf dem Strand gehalten, um das Angebot zu bekommen für 15 Minuten über Fraser Island zu fliegen.
Das hab ich auch angenommen, da es nur 75 Dollar gekostet hat. Die Ausssicht war atemberaubend, aber der Flug selbst so holprig, dass ich doch froh war, als die 15 Min vorbei waren.

K'gari aus der Luft

75 mile Beach

springender Wal



Danach gings zu den Champagne Pools, die so heißen, weil das Ozeanwasser über die Felsen in die Lagunen so gespült wird, das es schäumt wie Champagner.
Dort haben wir wieder ein bisschen geplantscht, aber das Wasser ist einfach zu kalt, um diese Jahreszeit.
Coffee Stone (sieht aus wie Kaffee schmeckt wie Schlamm laut unserem Tour Guide)

unsere Gruppe vor unserer Champagna Lagune


Champagne Pools

Nach dem Lunch sind wir zum Indian Head gefahren,von dem aus man einen richtig guten Blick auf den Strand hat und wir haben jede Menge Haie, Rochen und springende Wale gesehen.
Dieser Fels hat auch eine traurige Geschichte, denn dort wurden ca 300 Einheimische gezwungen runterzuspringen, nur weil die Weißen deren land haben wollten und Angst vor ihnen hatten.
Deshalb ist es auch nicht erlaubt, am rechten und linkem Rand zu stehen.
Haie



Hai


Wal mit Backflip















Im Anschluss sind wir zum letzten Stopp unseres Tages: Eli Creek.
Whärend die anderen zuerst auf dem Creek runter gerutsch sind, habe ich mich auf den weg zum Babywalskelett gemacht. Dazu musste man auch den Creek überqueren, was bei dem Hinweg super geklappt hat. Als ich dann aber mein Foto hatte und auf dem Weg zurück war, bin ich im Creek ausgerutscht und habe samt Kamera ein Bad genommen.
Dabei habe ich mir auch noch ein paar schöne Wunden zugezogen....

Eli Creek

Eli Creek

Babywalskelett

Die Kamera liegt nun seit gestern im Reisbad und ich bin vorsichtig optimistisch.
Mein Unfall hat natürlich für reichlich Lacher gesorgt, nachdem ich versorgt wurde :).
Nach dem Creek sind wir am Strand entlang zurück nach Kingfisher und haben dann doch noch einen Dingo gesehen. Ich wollte ihn mitnehmen, aber der Guide hats mir nicht erlaubt. Der Dingo war soooooo süß.



An diesem Abend haben wir uns dann auch von 10 unserer 16 Mann Truppe verabschiedenn müssen, da diese nur eine 2 Tages Tour gebucht haben.
Übrig blieben nur Yasin, emma, ich und die drei Koreaner, die kaum zwei Worte mit uns gewechselt haben.
Als die anderen losgefahren sind, hat der Spaß begonnen. Wir haben ein Messbecher Cider von unserem Tourguide geschenkt bekommen, während er selbst Cola/Rum getrunken hat und zwar auch ein Messbecher. Oh oh!
Dann haben wir noch 4 19 jährige Amis getroffen, die mit uns durchfeiern wollten, aber wir sind so schnell wie möglich in unsere Lodge geflüchtet, wo wir noch Cider und Wein hatten.
Der Cider war auch echt lecker, der 22 Dollar Wein hat nach Essig geschmeckt. Darum haben wir ihn auch nicht getrunken, aber Emma hat ihn mitgenommen und meinte mit Limonade wird’s schon schmecken. Naja....
An Tag 3 sind wir um 7:30 zum Lake Birrabeen, wo es 3,8 Grad waren und wir Paddle Boarden sind.
Da die Sonne zum Glück schien, war es unten am Strand auch nicht so klat und wir hatten auch nicht vor nass zu werden.
Wir mussten unsere Paddle Boards uch erstmal mit ner Handluftpumpe aufpumpen, wodurch uns schon mal richtig warm wurde. Die Asiaten haben uns dabei beobachtet und sogar gefilmt....
Als wir fertig waren, haben wir uns auf die Boards gestellt und sind los. Ich muss sagen, so schwer is das gar nicht. Nach ner kurzen Zeit hatte ich auch raus wie man schnell die Richtung wechselt und mit der Balance hatte ich gar kein Problem.
Als ich nach meinem letzten Ride an Land wollte, ist mir eins der asiatischen Mädels entgegen gekommen und ich habe noch versucht auszuweichen, doch sie ist voll in mich rein und natürlich bin ich geflogen, statt sie. Tja das Wasser war nicht so kalt wie vermutet, aber ich war trotzdem nass. Zum Glück habe ich doch Wechselsachen mitgenommen.
Emma und ich


unsere Paddle Boards

Birrabeen Lake

















Nach unserem Paddle Boarding sind wir nach Eurong, wo es ein Lunch Buffet für uns gab und die letzte Toilettenpause vor unserem 5km Walk.
Den 5km Walk hatten sie mir zu verdanken, da ich die einzige war, die zurück nach Rainbow Beach gehen wollte an diesem Abend, sodass er nicht auf die andere Seite der Dünen fahren konnte, sodass wir nur 2 km hätten laufen müssen.
Aber der Walk ging hauptsächlich bergab, bis auf den Teil der bergauf ging :P.
Nach 45 Min haben wir Lake Wabby erreicht und sollten eig auch ins Wasser, aber das war sooo kalt, dass wir nur auf der Düne Sonnenbaden waren und sogar eingeschlafen sind :). Natürlich haben die Asiaten sich woanders hingesetzt.


Lake Wabby

Da ich Reiscracker mit hatte, haben wir auch ein paar Katzenfische anlocken können. Und die sind riesig!
Dann war der Tag auch vorbei und ich wurde in Eurong ausgesetzt, wo mich ein anderer Tour Guide dann nach Rainbow bringen sollte.
Jetzt bin ich in Noosa für drei Tage, der sog Sunshine Coast und es regnet :I.
Morgen ist das Wetter hoffentlich besser, sodass ich den Coastel Walk machen kann.